Vertragsdokumente und Datenverarbeitung
Diese Bedingungen umfassen die Datenverarbeitungsbedingungen in Anhang A. Abschnitt 1 erläutert, wie Bestellungen, individuell ausgehandelte Vereinbarungen und die zugehörigen Hinweise gelten.
1. Vertrag, Berechtigung und Vertragsdokumente
Sytance wird von Sytance Technologies Limited (序衡科技有限公司) bereitgestellt. Diese Nutzungsbedingungen einschließlich gegebenenfalls Anhang A regeln den Dienst zwischen diesem Unternehmen („Sytance“, „wir“ oder „uns“) und dem Kunden. Nimmt eine Person die Bedingungen im eigenen Namen an, ist sie der Kunde. Nimmt sie die Bedingungen befugt im Namen einer Organisation an, bindet sie diese Organisation als Kunden.
Der Dienst steht berechtigten Personen und Organisationen weltweit vorbehaltlich des anwendbaren Rechts und der Verfügbarkeit des Dienstes zur Verfügung. Registrierende Personen und berechtigte Nutzende müssen mindestens 18 Jahre alt und nach dem Recht ihres Wohnorts volljährig sein. Minderjährige dürfen sich nicht registrieren. Bei der Kontoerstellung oder Annahme einer Einladung müssen sie ausdrücklich ihre Volljährigkeit erklären und diesen Bedingungen zustimmen. Die Einwilligung in Marketing ist davon getrennt und freiwillig.
„Dienst“ bezeichnet die online gehostete Sytance-Plattform einschließlich ihrer enthaltenen Funktionen und Dokumentation. Selbsthosting, private Bereitstellungen und professionelle Beratungsaufträge gehören nur dann dazu, wenn sie gesondert vereinbart wurden. „Berechtigte Nutzende“ sind Personen, denen der Kunde die Nutzung des Dienstes gestattet. „Bestellung“ bezeichnet ein von beiden Seiten angenommenes Bestellformular, einen bestätigten Online-Kauf oder eine andere schriftliche Kaufvereinbarung, in der der erworbene Tarif genannt ist.
Eine individuell ausgehandelte Vereinbarung hat bei einem ausdrücklichen Widerspruch Vorrang vor diesen Bedingungen. Eine Bestellung legt den erworbenen Tarif, Preis, Abrechnungszeitraum und Umfang fest; sie hebt Datenschutzpflichten nicht stillschweigend auf. Anhang A regelt die Verarbeitung im Auftrag des Kunden und hat bei Widersprüchen zu allgemeinen Bedingungen in dieser Hinsicht Vorrang, vorbehaltlich zwingenden Rechts und anwendbarer zwingender Übermittlungsklauseln. Die Zusagen zum Ausschluss von Modelltraining in den Hinweisen zu KI und Kundendaten sind Bestandteil dieser Bedingungen. Die Datenschutz- und Cookie-Hinweise erläutern Datenverarbeitungen, ersetzen jedoch weder einen Auftragsverarbeitungsvertrag noch begründen sie zusätzliche Nutzungsrechte an Inhalten.
2. Nutzung des Dienstes
Sytance ist ein Softwaredienst für Produkt-Cybersicherheit und Compliance. Vorbehaltlich dieser Bedingungen und des anwendbaren Tarifs oder der Bestellung darf der Kunde seinen berechtigten Nutzenden während der Vertragslaufzeit Zugriff auf den Dienst gewähren, damit sie ihn für die eigenen rechtmäßigen Zwecke des Kunden verwenden.
Der Kunde muss den Dienst und die Dokumentation in Übereinstimmung mit anwendbarem Recht, diesen Bedingungen sowie den im Dienst, Tarif oder in der Bestellung genannten Nutzer-, Arbeitsbereichs-, Speicher-, Nutzungs- und Funktionsgrenzen verwenden.
Die nach diesen Bedingungen gewährten Rechte sind beschränkt, nicht ausschließlich, nicht übertragbar und nicht unterlizenzierbar, soweit eine Bestellung nichts anderes ausdrücklich erlaubt. Das Eigentum am Dienst wird nicht auf den Kunden übertragen.
3. Verfügbarkeit, Support und Änderungen
Wir dürfen den Dienst warten, aktualisieren, absichern oder ändern, um Funktionen zu verbessern, Risiken zu begegnen, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen oder technischen und Anbieteränderungen Rechnung zu tragen. Während einer laufenden Vertragslaufzeit schränken Änderungen die kostenpflichtigen Kernfunktionen nicht wesentlich ein, es sei denn, dies ist aus Sicherheitsgründen, zur Einhaltung des Rechts, wegen einer Abhängigkeit von Dritten oder zum Schutz der Dienstintegrität angemessen erforderlich.
Geplante oder dringende Wartungsarbeiten, Internetbedingungen, Abhängigkeiten von Dritten und Ereignisse außerhalb unserer angemessenen Kontrolle können die Verfügbarkeit beeinträchtigen. Verbindliche Reaktionszeiten des Supports, Verfügbarkeitszusagen, Servicegutschriften oder Anforderungen an die Betriebskontinuität gelten nur, wenn sie in einer Bestellung oder einer anderen schriftlichen Vereinbarung festgehalten sind.
Als Beta-, Vorschau-, Evaluierungs- oder Experimentalfunktionen gekennzeichnete Funktionen können unvollständig sein, geändert, ausgesetzt oder eingestellt werden. Sie sollten nicht alleinige Grundlage für Produktions-, regulatorische oder sicherheitskritische Entscheidungen sein.
4. Konten und Zugriff
- Kontoangaben müssen korrekt und aktuell sein.
- Jede Person muss ein eigenes Konto verwenden und ihre Zugangsdaten schützen.
- Der Kunde ist für Genehmigung, Überprüfung und Entzug von Nutzerzugriffen sowie für Aktivitäten über seine Konten verantwortlich, soweit diese nicht durch einen Verstoß unsererseits gegen diese Bedingungen verursacht wurden.
- Vermuteten unbefugten Zugriff müssen Sie unverzüglich an support@sytance.com melden.
5. Kundeninhalte
„Kundeninhalte“ sind Daten, Dateien, Aufzeichnungen, Anweisungen und sonstige Materialien, die der Kunde oder in seinem Auftrag im Dienst einreicht, einschließlich Materialien, die aus diesen Eingaben für den Kunden erstellt werden. Zwischen den Parteien behält der Kunde seine Rechte an den Kundeninhalten.
Der Kunde ermächtigt Sytance Technologies Limited und seine Dienstleister, Kundeninhalte nur insoweit zu hosten, zu kopieren, zu übertragen, zu verarbeiten, anzuzeigen, zu schützen, zu unterstützen, zurückzugeben und zu löschen, wie dies vernünftigerweise erforderlich ist, um den Dienst bereitzustellen und abzusichern, Kundenweisungen zu befolgen, die Vereinbarung durchzusetzen und gesetzliche Pflichten zu erfüllen.
Der Kunde ist für Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der Kundeninhalte sowie dafür verantwortlich, alle für ihre Nutzung im Dienst erforderlichen Rechte, Hinweise und Genehmigungen einzuholen.
Der Kunde sollte für Informationen, die sich nicht ohne Weiteres wiederherstellen lassen, geeignete Quelldatensätze und Sicherungskopien aufbewahren. Sofern eine Bestellung nichts anderes ausdrücklich festlegt, ersetzt der Dienst nicht die erforderliche Aktenführung, Notfallwiederherstellung oder regulierte Archivierung des Kunden.
Der Kunde muss befugte Personen für die Verwaltung des Arbeitsbereichs und der Beschaffung benennen und deren Kontaktdaten aktuell halten. Durch eine Einladung geht das Eigentum am Arbeitsbereich einer Organisation nicht auf die eingeladene Person über. Nach einem Rollenwechsel, Ausscheiden oder Entzug durch einen Administrator müssen Nutzende die Zugriffsbeschränkungen beachten.
Bei Streit über Kontobefugnis oder Eigentum können wir verhältnismäßige Nachweise anfordern und den strittigen Zugriff während der Prüfung beschränken. Wir entscheiden keine arbeitsrechtlichen oder gesellschaftsrechtlichen Eigentumsstreitigkeiten und übertragen Inhalte nicht allein aufgrund einer unbelegten Anfrage.
Es wird keine Erlaubnis erteilt, Kundeninhalte für Werbung, öffentliche Fallstudien, Modelltraining oder Feinabstimmung zu verwenden. Ohne gesonderte Genehmigung veröffentlichen wir weder den Namen noch das Logo des Kunden oder identifizierbare Inhalte aus dessen Arbeitsbereich als Empfehlung. Der operative Zugriff bleibt auf die in diesen Bedingungen genehmigten Zwecke und, bei personenbezogenen Daten, auf Anhang A beschränkt.
Rechte an generiertem Material werden dem Kunden im Verhältnis zwischen den Parteien zugewiesen, soweit solche Rechte bestehen und rechtmäßig übertragen werden können. Dies garantiert nicht, dass eine KI-Ausgabe einzigartig, urheberrechtlich schutzfähig oder frei von Rechten Dritter ist. Vorbestehende Sytance-Software und Vorlagen sowie Normen und andere Materialien Dritter unterliegen weiterhin den jeweiligen Rechten. Eingebettete Sytance-Vorlagenelemente darf der Kunde als Bestandteil seiner generierten Arbeitsergebnisse für rechtmäßige geschäftliche oder private Zwecke verwenden; unsere Vorlagenbibliothek darf er jedoch nicht als eigenständiges Konkurrenzprodukt verbreiten.
6. KI-gestützte Funktionen
KI-gestützte Funktionen erzeugen anhand von Anweisungen und Kontext, die über den Dienst bereitgestellt werden, Analysen und Entwürfe. Die Ergebnisse können unvollständig, unzutreffend oder für einen bestimmten Zweck ungeeignet sein.
Der Kunde muss die Ergebnisse prüfen und validieren, bevor er sich darauf verlässt, sie umsetzt, in kontrollierte Dokumentation übernimmt oder einem Kunden, Bewertenden, einer Zertifizierungsstelle oder Behörde vorlegt.
Sytance unterstützt professionelle Arbeit, ersetzt aber nicht das fachliche Urteil in Engineering, Sicherheit, Qualität, Regulierung, Recht oder Management. Die Nutzung des Dienstes begründet für sich genommen weder Konformität noch Zertifizierung oder behördliche Genehmigung.
7. Zulässige Nutzung
Der Kunde und seine berechtigten Nutzenden dürfen Folgendes nicht:
- Den Dienst für rechtswidrige, betrügerische, irreführende oder missbräuchliche Aktivitäten verwenden.
- Schadsoftware, schädlichen Code, unrechtmäßig beschaffte Zugangsdaten oder Materialien einreichen, die Rechte anderer verletzen.
- Zugriffskontrollen, Mandantengrenzen, Ratenbegrenzungen, Abrechnungskontrollen oder Sicherheitsmaßnahmen umgehen.
- Den Dienst beeinträchtigen oder Denial-of-Service-Angriffe, destruktive oder unbefugte Sicherheitstests durchführen.
- Ohne Erlaubnis auf Konten, Daten oder Systeme anderer Kunden zugreifen oder dies versuchen.
- Den Dienst kopieren, weiterverkaufen, unterlizenzieren oder zurückentwickeln, es sei denn, dies ist durch Gesetz oder schriftliche Vereinbarung ausdrücklich erlaubt.
8. Tarife, Testzeiträume, Abrechnung und Kündigung
Auf der Bezahlseite von Sytance werden der verfügbare Tarifpreis und die Währung, der Abrechnungszeitraum, die enthaltenen Funktionen sowie ein Hinweis auf gegebenenfalls anfallende Steuern angezeigt. Der Kunde muss korrekte Abrechnungsangaben machen und zur Nutzung der gewählten Zahlungsmethode berechtigt sein. Stripe verarbeitet Zahlungs- und Abonnementtransaktionen; Sytance bleibt der für Leistungserbringung und Support verantwortliche Dienstanbieter. Bankgebühren und Gebühren für die Währungsumrechnung richten sich nach der Vereinbarung des Kunden mit seinem Zahlungsdienstleister.
Abonnements verlängern sich automatisch in dem beim Kauf angegebenen Intervall, bis die Verlängerung gekündigt wird. Der Kunde autorisiert die angezeigten wiederkehrenden Zahlungen. Die Verlängerung kann über den Abrechnungsverwaltungslink des Kontos gekündigt werden. Ist dieser Link nicht zugänglich, wenden Sie sich an support@sytance.com. Um die nächste Verlängerung zu verhindern, muss die Kündigung vor der nächsten Belastung abgeschlossen sein. Bei einer Kündigung der Verlängerung bleibt der Zugang für den laufenden bezahlten Zeitraum bestehen; das Konto wird dadurch weder geschlossen noch werden Daten gelöscht.
Freiwillige Erstattungen bieten wir nicht an. Soweit zwingendes Recht nichts anderes verlangt, sind Zahlungen für nicht oder nur teilweise genutzte Zeiträume, vorzeitige Kündigung oder einen Meinungswechsel nicht erstattungsfähig. Zwingende Widerrufs-, Erstattungs-, Nachbesserungs-, Preisminderungs- oder sonstige Verbraucherrechte werden dadurch nicht ausgeschlossen. Melden Sie doppelte, unbefugte oder falsch berechnete Belastungen an support@sytance.com, damit wir sie prüfen können. Diese Regel erlaubt uns nicht, eine nicht ordnungsgemäß geschuldete Zahlung einzubehalten.
Schlägt eine Zahlung fehl, können wir den Kunden benachrichtigen und das vom Zahlungsdienst verfügbare Wiederholungsverfahren nutzen. Eine fehlgeschlagene Zahlung verlängert den kostenpflichtigen Zugang nicht unbegrenzt. Nach Ablauf des bezahlten Nutzungsrechts bleiben bestehende Arbeitsbereichsinhalte einsehbar; Bearbeitung, Generierung, Dokumentdownload und andere kommerzielle Exporte sind jedoch nicht verfügbar. Ein gültiger bezahlter Tarif stellt die entsprechenden Berechtigungen wieder her. Sicherheitsbeschränkungen sowie ausgesetzte oder gelöschte Konten richten sich weiterhin nach Abschnitt 12.
Ein kostenloser Testzeitraum begründet keine Zahlungsverpflichtung, es sei denn, der Kunde bestätigt gesondert ein kostenpflichtiges Abonnement. Dauer und Einschränkungen des Testzeitraums entsprechen den Angaben bei seiner Aktivierung. Die Rechte nach Ablauf eines kostenpflichtigen Tarifs verlängern weder automatisch einen Testzeitraum noch gewähren sie einem kostenlosen Konto kostenpflichtige Funktionen.
Preis- oder Verlängerungsänderungen teilen wir vor der betroffenen Verlängerung mit. Dabei stellen wir die nach anwendbarem Recht erforderlichen Informationen und ausreichend Zeit für eine Kündigung bereit. Eine Tarifänderung wird zu dem Datum und auf der Abrechnungs- oder Gutschriftgrundlage wirksam, die vor der Bestätigung angegeben wurden. Allein aus dem fortgesetzten Zugriff auf gespeicherte Inhalte leiten wir keine Zustimmung zu einer nicht offengelegten zusätzlichen Belastung ab.
Hat ein Verbraucher ein gesetzliches Widerrufs- oder Kündigungsrecht, kann er den Widerruf durch eine eindeutige Erklärung an support@sytance.com ausüben, in der Konto und Kauf genannt werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich, wenn das Gesetz sie nicht verlangt. Die Kündigung einer automatischen Verlängerung und die Ausübung eines gesetzlichen Widerrufsrechts sind getrennte Vorgänge. Die Nutzung eines SaaS-Dienstes schließt ein solches Recht für sich genommen nicht aus. Soweit vorgeschrieben, müssen ein Verlangen nach vorzeitigem Leistungsbeginn, eine Bestätigung, zusätzliche Händlerangaben oder eine gesetzliche Widerrufsmöglichkeit über den jeweiligen Kaufprozess bereitgestellt werden; diese allgemeinen Bedingungen ersetzen sie nicht. Gesetzlich vorgeschriebene Rückzahlungen erfolgen innerhalb der geltenden Frist.
Bei einem erfassten Verbrauchervertrag über eine im Fernabsatz erbrachte Dienstleistung nach EU-/EWR- oder britischen Widerrufsregeln beträgt die anfängliche Widerrufsfrist im Allgemeinen 14 Tage ab Vertragsschluss; eine Begründung ist nicht erforderlich. Es genügt, die Widerrufserklärung vor Ablauf der geltenden Frist abzusenden. Längere Fristen oder zusätzliche Verlängerungsrechte nach anwendbarem Recht bleiben bestehen, auch wenn sich die Frist wegen fehlender Pflichtinformationen verlängert. Ein Kauf im Namen einer natürlichen Person begründet für sich allein keine Verbrauchereigenschaft; maßgeblich sind der Kaufzweck und das anwendbare Recht.
Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass die Leistung während dieser Frist beginnt, und erlaubt das Gesetz dies, kann ein verhältnismäßiger Betrag für den bis zum Widerruf tatsächlich erbrachten Dienst geschuldet sein. Ein solches Verlangen oder den Verlust eines Widerrufsrechts leiten wir nicht allein aus Registrierung, Anmeldung oder allgemeiner Annahme dieser Bedingungen ab. Eine Ausnahme wegen vollständiger Leistung setzt das gesetzlich erforderliche vorherige Verlangen und die Bestätigung des Verbrauchers voraus, dass ihm der Verlust seines Widerrufsrechts nach vollständiger Vertragserfüllung bewusst ist; ein laufendes Abonnement gilt nicht allein deshalb als vollständig erfüllt, weil der Zugang aktiviert wurde.
Verlangen die betreffenden Vorschriften nach einem wirksamen Widerruf eine Rückzahlung, erstatten wir den gesetzlich geschuldeten Betrag unverzüglich und spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung. Wir verwenden die ursprüngliche Zahlungsmethode, sofern nicht ausdrücklich eine andere vereinbart wird, und erheben keine Rückzahlungsgebühr. Dies sind gesetzliche Ansprüche und kein Angebot freiwilliger Erstattung. Bei einem Mangel des Dienstes oder einer sonstigen Beschwerde nennen Sie unter support@sytance.com den betroffenen Kauf und das Problem. Wir untersuchen den Vorgang, erläutern das Ergebnis und gewähren die nach anwendbarem Recht erforderliche Abhilfe.
9. Geistiges Eigentum von Sytance
Sytance Technologies Limited und seine Lizenzgeber behalten alle Rechte am Dienst, der Software, Technologie, Dokumentation, Vorlagen, Marken und damit verbundenem geistigem Eigentum, ausgenommen Kundeninhalte.
Sytance Technologies Limited darf Rückmeldungen zur Entwicklung und Verbesserung des Dienstes verwenden, sofern dadurch weder der Kunde identifiziert noch Kundeninhalte offengelegt werden.
10. Dienste und Abhängigkeiten Dritter
Der Dienst kann mit Diensten Dritter zusammenarbeiten oder auf sie verlinken, die der Kunde unabhängig auswählt oder aktiviert. Für die direkte Nutzung durch den Kunden gelten die Bedingungen und Datenschutzpraktiken des Drittanbieters. Der Kunde genehmigt den für die Integration erforderlichen Informationsaustausch.
Von Sytance Technologies Limited ausgewählte Anbieter, die den Dienst hosten, absichern, unterstützen oder bereitstellen, handeln auf Grundlage unserer Vereinbarungen und nicht aufgrund einer gesonderten Weisung des Kunden. Unsere Verantwortung für diese Anbieter richtet sich nach der anwendbaren Kundenvereinbarung und dem Gesetz.
Einen vom Kunden unabhängig genutzten Dienst Dritter kontrollieren wir nicht. Änderungen, Ausfälle oder Beschränkungen durch Dritte können eine Integration oder davon abhängige Funktion beeinträchtigen.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz
„Vertrauliche Informationen“ umfassen nicht öffentliche Kundeninhalte, Sicherheitsinformationen, geschäftliche und technische Informationen sowie Angaben, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder aufgrund ihrer Art und der Umstände der Offenlegung vernünftigerweise als vertraulich gelten. Jede Partei muss vertrauliche Informationen der anderen mindestens mit angemessener Sorgfalt schützen, sie nur für die Dienstbeziehung verwenden und nur Personen offenlegen, die sie benötigen und geeigneten Vertraulichkeitspflichten unterliegen.
Informationen sind nur insoweit ausgenommen, als die empfangende Partei nachweisen kann, dass sie ihr bereits rechtmäßig und ohne Einschränkung bekannt waren, ohne Vertragsverletzung öffentlich wurden, rechtmäßig und ohne Vertraulichkeitspflicht von anderer Stelle bezogen wurden oder unabhängig und ohne Verwendung der offengelegten Informationen entwickelt wurden. Eine gesetzlich erzwungene Offenlegung wird auf das Erforderliche beschränkt. Soweit zulässig, informiert die empfangende Partei vorab und leistet angemessene Unterstützung, um Schutz zu erwirken.
Die Datenschutzhinweise erläutern Verarbeitungen zu unseren eigenen Zwecken. Anhang A gilt ohne gesonderte Unterschrift für personenbezogene Daten, die wir im Rahmen dieser Vereinbarung für den Kunden verarbeiten. Weitere unterzeichnete Datenschutzbedingungen können ihn ergänzen. Keine Vertraulichkeitsausnahme und keine allgemeine Inhaltslizenz erlaubt Modelltraining oder setzt eine Datenschutzanforderung außer Kraft.
12. Aussetzung, Beendigung und Datenrückgabe
Bei Sicherheitsrisiken, rechtswidrigem oder untersagtem Verhalten, wesentlichen Vertragsverletzungen, Gefährdung anderer oder gesetzlichen Anforderungen können wir notwendige und verhältnismäßige Zugriffsbeschränkungen verhängen. Soweit praktikabel, erläutern wir den Grund und geben eine angemessene Gelegenheit zur Abhilfe. Der Ablauf eines kostenpflichtigen Tarifs folgt der Regel für den lesenden Zugriff und ist von einer Kontosperrung aus Sicherheits- oder Rechtsgründen getrennt.
Der Kunde kann die Nutzung des Dienstes einstellen und die Verlängerung über die Abrechnungsverwaltung kündigen. Eine behebbare wesentliche Vertragsverletzung muss innerhalb der in einer schriftlichen Mitteilung genannten angemessenen Frist oder, falls keine Frist genannt ist, innerhalb von 30 Tagen behoben werden. Bleibt die Verletzung bestehen, darf jede Partei die betroffene Vereinbarung beenden.
Die Kündigung einer Verlängerung oder der Ablauf eines kostenpflichtigen Tarifs löscht Kundeninhalte nicht automatisch. Arbeitsbereichsinhalte bleiben vorbehaltlich der Löschungs-, Sicherungskopien- und gesetzlichen Aufbewahrungsregeln der Datenschutzhinweise erhalten, bis der Kunde sie löscht oder eine berechtigte Löschanfrage stellt. Benötigte kommerzielle Exporte sollten Kunden während des bezahlten Zugangs erstellen. Für Anfragen zu gesetzlichen Datenschutzrechten ist kein kostenpflichtiger Tarif erforderlich.
Bestimmungen, die ihrer Natur nach fortgelten sollen, bleiben nach einer Beendigung wirksam. Dazu zählen fällige Zahlungspflichten, geistiges Eigentum, Vertraulichkeit, Haftungsbeschränkungen und Streitbeilegung.
Eine Beschränkung sollte, soweit vernünftigerweise praktikabel, auf die betroffenen Nutzenden, Daten oder Funktionen begrenzt bleiben. Wir können sofort handeln, wenn eine Verzögerung erhebliche Sicherheitsrisiken schaffen oder gegen gesetzliche Anforderungen verstoßen würde. Soweit zulässig, erläutern wir den Grund und mögliche Abhilfemaßnahmen und informieren darüber, wie Sie unter support@sytance.com eine Prüfung beantragen können. Der Zugriff wird wiederhergestellt, sobald die betreffenden Gründe behoben sind und die anwendbaren Anforderungen an Konto und Nutzungsberechtigungen erfüllt sind.
Stellen wir den Dienst insgesamt ein, geben wir, soweit praktikabel, mit angemessenem Vorlauf Bescheid und ermöglichen dem Kunden, aufbewahrte Kundeninhalte abzurufen oder ihre Löschung anzuweisen. Ist der normale kostenpflichtige Export nicht verfügbar, wenden Sie sich zur Abstimmung des Abrufs an support@sytance.com. Eine nach Anhang A oder zwingendem Recht erforderliche Datenrückgabe ist nicht vom Abschluss eines neuen Abonnements abhängig. Im Übrigen gelten bei einem gewöhnlichen Tarifablauf die Anzeige- und Exportregeln aus Abschnitt 8.
13. Gewährleistung und Haftungsausschlüsse
Wir erbringen den Dienst mit angemessener Sorgfalt und Sachkunde. Soweit eine schriftliche Vereinbarung nichts ausdrücklich anderes bestimmt und gesetzlich zulässig, wird der Dienst einschließlich seiner Ausgaben im Übrigen „wie besehen“ und „wie verfügbar“ bereitgestellt.
Wir gewährleisten weder einen unterbrechungs- oder fehlerfreien Betrieb noch die Erkennung jeder Schwachstelle oder jedes Mangels. Ebenso wenig gewährleisten wir, dass eine Ausgabe bestimmte Gesetze, Normen, Zertifizierungen oder Kundenanforderungen erfüllt.
Diese Bedingungen schließen keine Rechte oder Rechtsbehelfe aus, die nach dem Gesetz nicht ausgeschlossen werden dürfen.
14. Haftung
Soweit gesetzlich zulässig, haftet keine Partei für mittelbare, beiläufige, besondere, Straf- oder Folgeschäden sowie entgangenen Gewinn, Umsatz, Geschäftsmöglichkeiten, Firmenwert oder erwartete Einsparungen.
Sofern eine schriftliche Vereinbarung nichts anderes festlegt, ist die Gesamthaftung von Sytance Technologies Limited aus dem Dienst auf die Gebühren beschränkt, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis für den Dienst gezahlt hat oder zahlen musste.
Diese Bedingungen schließen die Haftung für Betrug oder arglistige Täuschung, Tod oder Körperverletzung durch Fahrlässigkeit sowie sonstige Haftung, die gesetzlich nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden kann, weder aus noch beschränken sie diese. Jede Beschränkung gilt nur, soweit das anwendbare Recht sie zulässt.
15. Allgemeines
Diese Bedingungen, die anwendbare Bestellung und alle ausdrücklich einbezogenen Dokumente bilden die Vereinbarung über den Dienst. Ist eine Bestimmung nicht durchsetzbar, wird sie auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt; die übrigen Bestimmungen bleiben wirksam.
Keine Partei haftet für eine Verzögerung oder Nichterfüllung aufgrund eines Ereignisses außerhalb ihrer angemessenen Kontrolle. Bereits fällige Zahlungen bleiben davon unberührt. Die Nichtdurchsetzung einer Bestimmung gilt nicht als Verzicht. Der Kunde darf die Vereinbarung nicht ohne unsere Zustimmung übertragen. Diese darf bei einer tatsächlichen Unternehmensumstrukturierung oder Veräußerung im Wesentlichen aller maßgeblichen Vermögenswerte des betroffenen Geschäftsbereichs nicht unangemessen verweigert werden.
Wir können diese Bedingungen für die künftige Nutzung des Dienstes aktualisieren. Soweit Gesetz oder Vereinbarung dies verlangen, informieren wir mit angemessenem Vorlauf über wesentliche Änderungen. Eine wesentliche Änderung mindert nicht rückwirkend bereits entstandene Rechte.
Diese Bedingungen unterliegen dem Recht Hongkongs. Für Kunden, die keine Verbraucher sind, sind ausschließlich die Gerichte Hongkongs zuständig; jede Partei darf jedoch bei einem zuständigen Gericht dringenden vorläufigen Rechtsschutz beantragen. Verbrauchern bleiben nicht ausschließbare Schutzrechte nach dem anwendbaren Recht ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts sowie gesetzliche Rechte erhalten, Verfahren bei einem zuständigen Gericht einzuleiten.
Rechtliche Mitteilungen senden Sie an legal@sytance.com, sofern eine anwendbare Vereinbarung kein anderes Verfahren vorsieht.
Rechtliche Mitteilungen an Sytance sollten an legal@sytance.com gesendet werden und Konto, Gegenstand und gewünschte Maßnahme nennen. Vertragsmitteilungen an den Kunden senden wir an die aktuelle Konto- oder benannte Vertrags-E-Mail-Adresse oder über einen schriftlich vereinbarten Kanal. Eine Mitteilung wird nach Maßgabe des anwendbaren Rechts mit Zugang wirksam. Die Anzeige überarbeiteter Texte ersetzt weder eine gesetzlich erforderliche individuelle Mitteilung noch eine erforderliche Einwilligung.
Die chinesische und die englische Fassung sollen dieselbe Vereinbarung wiedergeben. Bei einem inhaltlichen Widerspruch hat die in einem individuell ausgehandelten Vertrag ausdrücklich vereinbarte Sprache Vorrang. Andernfalls ist vorbehaltlich zwingender Verbraucherschutzvorschriften die Fassung maßgeblich, in der der Kunde diesen Bedingungen zugestimmt hat. Die Sprachauswahl ändert den Umfang gesetzlicher Rechte nicht.
Kommt es zu einem Streit, kann jede Partei ihn der anderen schriftlich schildern und eine Lösung nach Treu und Glauben anstreben. Dieses Vorgehen verhindert weder dringenden Rechtsschutz noch Beschwerden bei Aufsichtsbehörden, zwingende Verbraucherrechtsbehelfe oder fristgerechte Gerichtsverfahren und hemmt gesetzliche Verjährungs- oder Ausschlussfristen nicht automatisch.
Anhang A. Datenverarbeitungsbedingungen – Geltungsbereich
Dieser Anhang ist verbindlicher Bestandteil der Vereinbarung, sobald Sytance personenbezogene Daten in Kundeninhalten im Auftrag des Kunden verarbeitet („personenbezogene Kundendaten“). Er gilt, solange wir oder unsere Unterauftragsverarbeiter diese Daten für den Kunden aufbewahren, einschließlich eines fortbestehenden lesenden Zugriffs auf den Arbeitsbereich sowie genehmigter Lösch- oder Rückgabevorgänge. Er regelt nicht die Verarbeitung durch einen eigenständigen Verantwortlichen zu dessen eigenen Zwecken, etwa gesetzlich vorgeschriebene Aufzeichnungen eines Zahlungsdienstleisters.
Der Kunde ist Verantwortlicher oder ein vom Verantwortlichen befugter Auftragsverarbeiter; Sytance ist je nach Fall Auftragsverarbeiter oder Unterauftragsverarbeiter. Jede Partei hält das für ihre Rolle geltende Datenschutzrecht ein. „Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten“ bezeichnet eine Sicherheitsverletzung, die zur versehentlichen oder unrechtmäßigen Vernichtung, zum Verlust oder zur Veränderung personenbezogener Kundendaten oder zur unbefugten Offenlegung oder zum unbefugten Zugriff darauf führt.
A.1. Einzelheiten der Verarbeitung
Die Verarbeitung dient der Bereitstellung des gehosteten Arbeitsbereichs für Produkt-Cybersicherheit und Compliance sowie der vom Kunden angeforderten Funktionen. Bestellung, Arbeitsbereichskonfiguration und genehmigte Anfragen legen die betreffenden Dienste und Weisungen fest. Der Kunde bestimmt, welche Aufzeichnungen er einreicht, und bleibt für Datenminimierung verantwortlich.
Betroffene Personen können Beschäftigte, Auftragnehmende, Lieferanten und Geschäftskontakte des Kunden sowie Personen umfassen, die in Produkt- oder Sicherheitsaufzeichnungen beschrieben sind. Zu den personenbezogenen Daten können Namen, berufliche Rollen, Kontaktdaten, Konto- oder Datensatzkennungen, Korrespondenz und beiläufig enthaltene personenbezogene Informationen in hochgeladenen Dateien, Nachweisen, Anweisungen und generiertem Material gehören. Produktarchitektur und technische Daten fallen unter diesen Anhang, soweit sie eine Person identifizieren.
Zu den Verarbeitungsvorgängen zählen Entgegennahme, Erfassung, Organisation, Hosting, Abruf, Einsichtnahme, Übermittlung zur angeforderten Verarbeitung, Erstellung zugehöriger Entwürfe, Verwaltung von Zugriffs- und Audit-Aufzeichnungen sowie Rückgabe oder Löschung von Daten. Die Verarbeitung dauert während der Dienstbeziehung, eines fortbestehenden Arbeitsbereichszugriffs und der Durchführung von Rückgabe, Löschung oder gesetzlich vorgeschriebener beschränkter Aufbewahrung an.
Der Dienst erfordert keine sensiblen personenbezogenen Daten, Ausweisdokumente, Zahlungskartendaten, Passwörter oder Geheimnisse in Arbeitsbereichsinhalten. Der Kunde darf solche Daten ohne rechtmäßigen Bedarf und geeignete, auf die konkrete Verarbeitung abgestimmte Schutzmaßnahmen nicht einreichen. Dieser Anhang erklärt den Dienst nicht für jeden Anwendungsfall mit besonderen Datenkategorien oder regulierten Daten als geeignet.
A.2. Weisungen und zulässige Zwecke
Sytance verarbeitet personenbezogene Kundendaten nur auf dokumentierte Weisung des Kunden. Dazu gehören diese Vereinbarung, der ausgewählte Dienst, genehmigte Aktionen im Produkt und schriftliche Supportanweisungen, sofern anwendbares Recht nichts anderes verlangt. Weisungen umfassen vorbehaltlich A.5 auch genehmigte Übermittlungen, die für den angeforderten Dienst erforderlich sind. Über eine gesetzliche Verarbeitungspflicht informieren wir den Kunden vor der Verarbeitung, sofern das Gesetz eine solche Mitteilung nicht verbietet.
Wir verkaufen personenbezogene Kundendaten nicht, verwenden sie nicht für eigenständiges Marketing und trainieren oder verfeinern damit keine Modelle. Dieses Verbot gilt für Sytance und externe KI-Anbieter und umfasst Eingaben, Prompts, Dateien, Kontext und Ausgaben. Kundendatensätze führen wir nicht für sachfremde Zwecke zusammen. Eine zur Inferenz oder zum Schutz des angeforderten Dienstes erforderliche Verarbeitung gewährt keine Rechte zur anderweitigen Nutzung.
Halten wir eine Weisung für unvereinbar mit anwendbarem Datenschutzrecht, informieren wir den Kunden unverzüglich und dürfen die betroffene Verarbeitung aussetzen, bis eine rechtmäßige Weisung vorliegt. Wir ersetzen den Zweck nicht stillschweigend durch einen weitergehenden. Der Kunde muss zu seinen Weisungen befugt sein und den betroffenen Personen die erforderlichen Hinweise und Genehmigungen bereitstellen.
A.3. Vertraulichkeit und Sicherheitsmaßnahmen
Personal, das zur Verarbeitung personenbezogener Kundendaten befugt ist, muss vertraglichen oder gesetzlichen Vertraulichkeitspflichten unterliegen. Der Zugriff ist auf die jeweils genehmigten Aufgaben beschränkt. Wir unterhalten technische und organisatorische Maßnahmen, die den Verarbeitungsrisiken angemessen sind. Dabei berücksichtigen wir Art und Sensibilität der Daten, verfügbare Schutzmaßnahmen und mögliche Auswirkungen auf betroffene Personen.
Zu den Maßnahmen gehören authentifizierter Zugriff und rollenbasierte Berechtigungen, Grenzen zwischen Mandanten und Arbeitsbereichen, geschützte Übermittlung der Dienstkommunikation, kontrollierter operativer Zugriff, sicherheitsrelevante Protokollierung und Vorfallbehandlung, Schwachstellen- und Änderungsmanagement sowie Verfahren zur Beschränkung, Rückgabe oder Löschung von Daten. Wiederherstellung und Sicherungskopien müssen Vertraulichkeit schützen und verhindern, dass gelöschte Daten erneut in den normalen Betrieb gelangen.
Wir prüfen und passen die Schutzmaßnahmen an Änderungen des Dienstes und der Risiken an und verringern das Gesamtschutzniveau für personenbezogene Kundendaten während der Verarbeitung nicht wesentlich. Auf Anfrage stellen wir relevante Sicherheitsinformationen unter angemessenen Vertraulichkeitsvorkehrungen bereit. Dieser Anhang behauptet weder eine bestimmte Zertifizierung noch eine Verschlüsselung jedes Speichermediums, eine feste Wiederherstellungszeit oder ununterbrochene Verfügbarkeit.
A.4. Unterauftragsverarbeiter
Der Kunde erteilt Sytance eine allgemeine schriftliche Genehmigung, Unterauftragsverarbeiter einzusetzen, die für Hosting, Infrastruktur, Kommunikation, Sicherheit, Support und angeforderte KI-Verarbeitung erforderlich sind. Bevor wir einem Unterauftragsverarbeiter personenbezogene Kundendaten anvertrauen, müssen wir ihm schriftlich Pflichten auferlegen, die für die betreffende Verarbeitung einen im Wesentlichen gleichwertigen Schutz gewährleisten. Gegenüber dem Kunden bleiben wir für die Erfüllung dieser Pflichten durch den Unterauftragsverarbeiter verantwortlich.
Über privacy@sytance.com stellen wir dem Kunden die rechtlichen Namen, Dienstrollen und Verarbeitungsländer der betreffenden Unterauftragsverarbeiter zur Verfügung, auch vor Beginn der Verarbeitung, soweit dies vorgeschrieben ist. Die öffentliche Nennung von Anbieterkategorien ersetzt keine Informationen, die einem Kunden oder einer Person gesetzlich mitzuteilen sind. Vertraulichkeitsvereinbarungen dürfen geschäftliche Informationen schützen, jedoch keine gesetzlich erforderliche Offenlegung verhindern.
Über eine geplante Ergänzung oder einen Austausch informieren wir betroffene Kunden vorab über ihr Konto oder den benannten Datenschutzkontakt und geben ihnen vor Beginn der neuen Verarbeitung eine angemessene Möglichkeit, aus belegten Datenschutzgründen zu widersprechen. Wir erörtern angemessene Alternativen oder Schutzmaßnahmen. Lässt sich ein Widerspruch nicht ausräumen, darf die betroffene Verarbeitung für diesen Kunden ohne rechtmäßige Grundlage und Genehmigung nicht beginnen; die Parteien können den betroffenen Dienst beenden und Rückgabe oder Löschung vereinbaren. Dringende Änderungen heben erforderliche vorherige Genehmigungen oder gesetzliche Informationspflichten nicht auf.
A.5. Verarbeitungsorte und internationale Übermittlungen
Die aktuellen Anwendungsserver befinden sich in Hongkong; unterstützende Dienste können Daten andernorts verarbeiten. Sytance sagt nicht zu, dass sämtliche Inhalte, Protokolle oder Sicherungskopien in einem Land verbleiben, und bietet weder Selbsthosting noch private Bereitstellungen an. Informationen zu Empfängern, Verarbeitungsorten und Schutzmaßnahmen stellen wir auf Anfrage und in allen gesetzlich erforderlichen Fällen bereit.
Verlangt das Datenschutzrecht eine Angemessenheitsgrundlage, Standardvertragsklauseln, ein britisches Übermittlungsinstrument, eine Bewertung, Meldung, Genehmigung oder sonstige Schutzmaßnahme, müssen die Parteien den jeweils geltenden Mechanismus vor der rechtlich beschränkten Übermittlung einrichten. Dieser Anhang ist selbst kein ausgefülltes Übermittlungsinstrument. Sytance unterstützt den Kunden mit den erforderlichen Informationen und Schutzmaßnahmen und darf diese Anforderungen nicht durch eine allgemeine Annahme des Dienstes umgehen.
A.6. Vorfälle mit personenbezogenen Daten
Sytance benachrichtigt den Kunden unverzüglich, nachdem wir von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten erfahren, die personenbezogene Kundendaten betrifft. Mit einer ersten Mitteilung warten wir nicht bis zum Abschluss der Untersuchung. Wir senden sie an den benannten Sicherheits- oder Datenschutzkontakt des Kunden oder, falls keiner benannt ist, an dessen Kontokontakt.
Sobald Informationen verfügbar sind, beschreiben wir Art des Vorfalls, betroffene Daten und Personen einschließlich bekannter Näherungszahlen, wahrscheinliche Folgen, Eindämmungs- und Korrekturmaßnahmen sowie einen Kontakt für Rückfragen. Bei unvollständigem Sachstand geben wir Aktualisierungen, sichern relevante Nachweise und unterstützen die Reaktion des Kunden in angemessenem Umfang.
Der Kunde entscheidet mit unserer Unterstützung über Mitteilungen an Personen und Behörden für die von ihm kontrollierte Verarbeitung. Gesetzlich vorgeschriebene eigene Meldungen nehmen wir selbst vor. Unterstützung und Benachrichtigung zu einem Vorfall sind kein Schuldeingeständnis; kommerzielle Haftungsbestimmungen entbinden nicht von gesetzlichen Meldepflichten.
A.7. Unterstützung bei Betroffenenrechten und Compliance
Unter Berücksichtigung der Verarbeitung und der uns verfügbaren Informationen leistet Sytance angemessene technische und organisatorische Unterstützung, damit der Kunde Anfragen zu Betroffenenrechten beantworten, die Sicherheit der Verarbeitung gewährleisten, Datenschutz-Folgenabschätzungen vornehmen und erforderlichenfalls eine Aufsichtsbehörde konsultieren kann. Anfragen zu vom Kunden kontrollierten Daten leiten wir unverzüglich weiter und entscheiden sie nicht selbst, sofern wir dazu nicht befugt oder gesetzlich verpflichtet sind.
Der Kunde stellt ausreichende Informationen bereit, um die betreffenden Aufzeichnungen zu identifizieren und seine Weisungen zu bestätigen. Gewöhnliche, gesetzlich erforderliche Unterstützung setzt keinen Kauf eines neuen Tarifs voraus. Zusätzliche Arbeiten außerhalb gesetzlicher und vereinbarter Pflichten müssen in Umfang und etwaigem angemessenem Entgelt vor Beginn vereinbart werden. Solche Regelungen dürfen gesetzliche Rechte oder Fristen nicht behindern.
A.8. Rückgabe, Löschung und weitere Aufbewahrung
Die Kündigung einer Verlängerung oder der Ablauf eines bezahlten Tarifs beendet den fortbestehenden lesenden Zugriff auf den Arbeitsbereich nicht und ist keine Weisung, alle personenbezogenen Kundendaten zu löschen. Beendet der Kunde diesen Verarbeitungsdienst oder erteilt er eine berechtigte Löschanweisung, muss Sytance die betreffenden personenbezogenen Kundendaten nach Wahl des Kunden zurückgeben oder löschen und verbleibende Kopien löschen, außer soweit anwendbares Recht eine Aufbewahrung verlangt.
Wählt der Kunde die Rückgabe, vereinbaren wir ein sicheres und angemessen nutzbares Format und organisieren die Rückgabe vor der Löschung. Dies gilt für personenbezogene Kundendaten unter diesem Anhang und begründet keinen unbegrenzten Zugriff auf kostenpflichtige Generierungs- oder Exportfunktionen. Eine gesetzliche oder vertragliche Rückgabe nach diesem Anhang setzt keine Verlängerung eines kostenpflichtigen Abonnements voraus.
Nach Prüfung der Weisung führen wir die Löschung so bald wie praktikabel durch und geben entsprechende Weisungen auch an relevante Unterauftragsverarbeiter weiter. Sicherungskopien bleiben geschützt und für die gewöhnliche Verarbeitung gesperrt, bis sie im Rahmen der erforderlichen Sicherungsrotation überschrieben werden oder ablaufen. Auf Anfrage erläutern wir verbleibende Kategorien, Gründe und maßgebliche Abschlusskriterien und bestätigen den Abschluss des vereinbarten Löschumfangs. Aufgrund gesetzlicher Pflichten aufbewahrte Daten werden von anderen Nutzungen getrennt und nach Wegfall der Pflicht gelöscht.
A.9. Rechenschaft und Prüfungen
Sytance stellt Informationen bereit, die vernünftigerweise erforderlich sind, um die Einhaltung dieses Anhangs nachzuweisen, und ermöglicht Prüfungen, die das anwendbare Datenschutzrecht verlangt, einschließlich Prüfungen durch den Kunden oder eine von ihm beauftragte unabhängige prüfende Stelle, und wirkt daran mit. Zunächst nutzen die Parteien einschlägige Dokumentation, schriftliche Antworten und verfügbare unabhängige Berichte, sofern diese ausreichende Nachweise liefern.
Ist eine weitergehende Prüfung vernünftigerweise notwendig, stimmen die Parteien Umfang, Zeitpunkt, Vertraulichkeit und sicheren Zugang ab, um andere Kunden und die Dienstkontinuität zu schützen. Die prüfende Stelle muss unabhängig und ausreichend qualifiziert sein und einer Vertraulichkeitspflicht unterliegen. Übliche Vorankündigungsfristen und verhältnismäßige Beschränkungen sind zulässig, dürfen jedoch weder die Befugnisse einer Aufsichtsbehörde noch eine dringende Untersuchung einer Verletzung oder eines glaubhaften Compliance-Verstoßes verhindern. Festgestellte Mängel beheben wir und stellen angemessene Nachweise zur Nachverfolgung bereit.
Anfragen zu diesem Anhang richten Sie an privacy@sytance.com. Seine Pflichten zu Vertraulichkeit, Sicherheit, Unterstützung und Löschung gelten so lange, wie die betreffenden personenbezogenen Kundendaten aufbewahrt werden.